Karoline Schuch

© Jeanne Degraa

Karoline Schuch wird 1981 in Jena geboren. Direkt nach dem Abitur wird sie sowohl mit ihrer ersten Hauptrolle in der Vorabendserie „Verbotene Liebe“ als auch als Tochter Melanie des WDR-„Tatort“- Kommissars Schenk (Dietmar Bär) schnell einem breiten Publikum bekannt.

Seither wirkt die Schauspielerin in etlichen anspruchsvollen Produktionen mit, u.a. in Claudia Prietzels „Der Puppengräber“, Matthias Tiefenbachers „Die Schönste aus Bitterfeld“ sowie Margarethe von Trottas „Die andere Frau“. 2008 ist sie in dem Film „Einer bleibt sitzen“ zu sehen, in der Märchenverfilmung „Das tapfere Schneiderlein“ sowie in einer Episodenhauptrolle in dem Frankfurter Tatort „Bevor es dunkel wird“. Für diese Rolle erhält sie im selben Jahr den Günter-Strack-Nachwuchspreis. 2009 folgt der ZDF-Dreiteiler „Krupp – Eine Familie zwischen Krieg und Frieden“,  Christian Klandts preisgekrönter Debütfilm „Weltstadt“ (u.a. „Silver Zenith des Montreal World Filmfestivals“) und  Uli Edels „Zeiten ändern dich“. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schliesst Karoline Schuch 2010 ihr Diplomstudium im Fach Psychologie an der Freien Universität Berlin mit „sehr gut“ ab. 2012 sieht man die vielseitige Schauspielerin im Debütfilm „Puppe, Icke und der Dicke“, in Marc Rothemunds Kinokomödie „Man tut was man kann“ und Til Schweigers Actiondrama „Schutzengel“. 2014 folgt Karoline Schuchs erste große Kinohauptrolle in der deutsch-israelischen Filmproduktion „Hannas Reise“ von Julia von Heinz. Im selben Jahr ist sie zudem in dem Überraschungs-Kinohit „Wir sind die Neuen“ von Ralf Westhoff zu sehen und spielt neben Friedrich Mücke eine Hauptrolle im Fernsehdrama „Unter der Haut“ (Regie: Friedemann Fromm). Im Dezember 2015 ist Karoline Schuch an der Seite von Devid Striesow und Martina Gedeck in der Verfilmung des Kult-Bestsellers „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling zu sehen, der Film wird ein großer Publikumserfolg. 2016 setzt sie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseurin Julia von Heinz fort und steht als Katharina von Bora vor der Kamera. Der Film wird im Februar 2017, im Luther-Jahr, in der ARD zu sehen sein.

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