Sascha Geršak

© Christian Hartmann

Sascha Geršak begann seine schauspielerische Laufbahn überwiegend als Theaterschauspieler an Zürcher Bühnen. Lobende Erwähnung von Seiten der Fachkritik erhielt der Schauspieler zum ersten Mal für seine wiederholte Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Videokünstler David Hera, der ihn u. a. als Pete in Harold Pinters „Zwerge“ an der Zürcher Bunkr!-Bühne (2003) besetzte sowie in der Titelrolle von „Howie the Rookie“ an der Exil-Bühne des Schauspielhauses Zürich.
 
Parallel zu seiner Arbeit am Theater übernahm Sascha Geršak Rollen in verschiedenen Kurzfilmen und gab 2007 in Simon Kellers Tragikomödie „Sonntag“ sein Spielfilmdebüt. Einem großen Fernsehpublikum wurde er 2013 durch Stefan Schallers Kinofilm „Fünf Jahre Leben“ bekannt. Für seine Darstellung des in Guantanamo inhaftierten Deutschtürken Murat Kurnaz folgte eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller. Im selben Jahr erhielt Sascha Geršak sowohl für seine Darstellung des Murat Kurnaz als auch für seine Leistung in Katrin Gebbes Spielfilmdebüt „Tore tanzt“ den Preis der Deutschen Filmkritik, die ihn für sein physisches Spiel pries, bei dem er vollen Körpereinsatz als Opfer bzw. Täter zeigte. 2018 war er im ARD-Zweiteiler „Gladbeck“ als Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner zu sehen. Für seine Darstellungen in „Gladbeck“ und „Somewhere in Tonga“ erhielt er den Metropolispreis BVR als „Bester Hauptdarsteller“ sowie für letzteres auch den Darstellerpreis des internationalen Film Festivals Milano. Es folgen weitere Film- und Fernsehproduktionen u. a. Detlef Bucks „Wir können nicht anders“, David und Saša Vajdas „Lost Dreams“ sowie die Eventserie „Die Toten von Marnow“, in der Sascha Geršak die Hauptrolle übernommen hat. 2021 wird er als Bester Darsteller mit dem Deutschen Fernsehkrimipreis gekürt.

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