Sandra von Ruffin

© Stefan Klüter

Sandra von Ruffin, geboren 1986 in Hamburg mit griechischen Wurzeln, wuchs bis zu ihrem 16. Lebensjahr in Basthorst auf und besuchte außerhalb von London ein Internat, um dort ihr Abitur zu absolvieren. Zurück in Deutschland begann Sandra von Ruffin ihr Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität in Berlin und erhielt 2011 ihren Magister. Parallel zu ihrem Studium nahm sie in Berlin Schauspielunterricht und stand bereits 2009 für die ZDF Krimireihe „SOKO Wismar“ vor der Kamera: Die damals 22-Jährige spielte eine Auszubildende, die Opfer und Verdächtige zugleich war. Mit dieser Rolle wurde der Startschuss gelegt für ihre beginnende Schauspielkarriere.

2011 zog es Sandra von Ruffin deshalb zurück nach London, an die „London Academy of Music and Dramatic Arts (LAMDA)“, eine der besten britischen Schauspielschulen, wo sie ein Jahr lang Theater und classical acting lernte – hauptsächlich Shakespeare. Seitdem war die mehrsprachige Schauspielerin wieder fest in Berlin unterwegs. Ihre wichtigsten Projekte seit ihrer Rückkehr nach Deutschland waren 2014 ihre erste Episodenhauptrolle als gehbehinderte Ex-Ballerina in „In aller Freundschaft“ (ARD) und ihre Rolle als Handballerin in dem Film „Toleranz“ von Marc Andreas Bochert, das zur preisgekrönten Reihe des Regisseurs und ARD/BR gehörte. Neben den zumeist sehr sportlich-herausfordernden Rollen spielte Sandra ihre ersten kleinen Rollen im Kino, wie beispielsweise als Heroinabhängige in „Berlin“ von Regisseur Nikolai Müllerschön oder in dem Kinofilm von Mira Thiel „Gut zu Vögeln“. Anschließend drehte Sandra von Ruffin Kurzfilme in New York, Athen und Berlin – mit stets gesellschaftsrelevanten Themen. Ihre erste Kinohauptrolle erfolgte in dem deutsch-griechischen Experimentalfilm „On the Road with Mikis“ von Asteris Kutulas. 2015 war Sandra von Ruffin in „Dance Fight Love Die – Unterwegs mit Mikis Theodorakis“ zu sehen, ein musikalisches Roadmovie in einer exklusiven Work-In-Progress-Preview: Der weltberühmte griechische Komponist Mikis Theodorakis feierte 2015 seinen 90. Geburtstag. Darüber hinaus ist Sandra von Ruffin seit 2016 Mitgründerin und Vize Festival Direktorin von HELLAS FILMBOX BERLIN, dem ersten griechischen Filmfest für Berlin. Im Fernsehen sah man die vielseitige Schauspielerin zuletzt in dem ARD-Doku-Drama „Der Traum von Olympia“ und in dem ZDF-Film „Zwei verlorene Schafe“ (beides 2016). 2017 folgt der Kinofilm „Das letzte Mahl“.