Oliver Wnuk

© Christian Hartmann

Oliver Wnuk wurde 1976 in Konstanz am Bodensee geboren. Nach seiner Schauspielausbildung an der Bayerischen Theater-Akademie „August Everding“ im Prinzenregententheater in München folgten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel sowie am Stadttheater Konstanz. 2000 feierte der Wahlberliner sein Kinodebüt in dem Thriller „Anatomie“

Es folgten weitere Rollen in den Kinofilmen „Schuh des Manitu“ sowie „Soloalbum“. 2004 stand er neben den Film- und Fernsehdreharbeiten für sein selbstverfasstes Theaterstück „Einfach nur Siggi“ am Konstanzer-Theater auf der Bühne (2004-2005). Einem breiten Publikum wurde der gebürtige Konstanzer durch seine durchgehende Rolle als Oberkommissar Murat Alpay in der NDR-Krimireihe K3-Krippo Hamburg bekannt sowie als Ulf Steinke in der preisgekrönten Comedy-Serie „Stromberg“ (basierend auf „The Office“ von Ricky Gervais), in der er von 2004 bis zum Serienende 2014 mit einem finalen Kinofilm mitwirkte. Das Format wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007. 2008 war er in Sven Unterwalds „U900“ neben Atze Schröder und Yvonne Catterfeld zu sehen. Ebenso war er in der erfolgreichen Kinderabenteuerserie „Allein gegen die Zeit“ neben Peter Lohmeyer (KI-KA) und 2009/2010 auch in der „Schillerstraße“ (Sat.1) präsent. 2011 folgte der Fernsehfilm „Alleingang“ sowie die erfolgreiche ZDF-Krimireihe „Nord, Nord, Mord“, in der er als pedantischer Profiler Hinnerk Feldmann weiterhin aktiv ist. 2012 sah man ihn zudem in einer Hauptrolle in der Sat.1 Komödie „Unter Umständen verliebt“. Es folgten Episodenhauptrollen in den TV-Reihen „Danni Lowinski“ und „Wilsberg“. 2011-2014 war Oliver Wnuk auch für den WDR tätig: 3 Staffeln der „LottoKönige“ wurden unter seiner Beteiligung produziert. 2014 folgten der ARD-Fernsehfilm „Weihnachten für Einsteiger“ und die ZDF-Komödie „Bloß kein Stress“. Außerdem veröffentlichte der Schauspieler 2011 seinen ersten Roman mit dem Titel „Wie im richtigen Film“ im S. Fischer / Krüger Verlag. 2012 wurde sein Hörstück „Der Aufstieg und Fall des Siggi S.“ zum besten Mundart-Hörspiel Deutschlands gewählt und zudem von der Deutschen Akademie der Künste ausgezeichnet. 2013 folgte sein zweiter Roman „Luftholen“, den er für den SWR im gleichen Jahr als Hörstück verdramatisiert. Neben der Schauspielerei und seinen Autorenarbeiten spricht Oliver Wnuk auch zahlreiche  Hörspiele und Hörbücher ein. Der vielseitige Schauspieler scheute sich nicht vor genreübergreifenden Herausforderungen, so begleitete er 2015 das MTV unplugged Konzert der Band „Revolverheld“ mit eigenen philosophisch anmutenden Texten und komplementiert die Bremer Philharmoniker schauspielernder Weise als Eric Satie (2016).  2016 folgten die Filme „Männertag“, „Drei Enkel für Jella“ und die Serie „Die Kanzlei“. 2017 sah man den Schauspieler u.a. in den Fernsehfilmen „Das doppelte Lottchen“ (ARD) und „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL).