Marleen Lohse

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Marleen Lohse, geboren 1984 in Soltau, gab ihr Schauspieldebüt bereits mit 12 Jahren und übernahm schon in der Schulzeit Rollen in Serien und Fernsehfilmen. Ihr Studium schloss sie 2010 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf ab. Neben dem Studium wirkte Marleen Lohse in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, darunter die TATORT-Folgen "Der rote Tod" und "Schatten der Angst".

Es folgten die Fernsehfilme "Das blaue Licht" von Carsten Fiebeler und Ute Wielands "Deckname Luna". 2013 spielte sie "Elisabeth I" in der gleichnamigen Verfilmung und wirkte in "Zum Sterben zu früh" von Lars Becker und in der Serie "Im Knast" mit. 2015 übernahm sie an der Seite von Matthias Brandt die Hauptrolle in dem packenden Thriller "Sanft schläft der Tod" unter der Regie von Marco Kreuzpaintner. 2017 spielte sie eine der Hauptrollen in dem Dreiteiler "Bella Germania" unter der Regie von Gregor Schnitzler, sie übernahm eine Rolle in der ambitionierten Miniserie "Capelli Code" von Alex Martin. In der Miniserie "M- Eine Stadt sucht einen Mörder" übernahm Marleen Lohse 2018 an der Seite von Lars Eidinger eine Hauptrolle. Regie führte David Schalko. An der Seite von Hinnerk Schönemann spielt sie seit 2014 in der erfolgreichen Donnerstags-Krimi-Reihe der ARD "Nord bei Nordwest". Im Kino war Marleen Lohse u.a. in "Maria, ihm schmeckt's nicht", in Rainer Matsutanis Thriller "205 - Zimmer der Angst" sowie in Carsten Fiebelers "Sushi in Suhl" zu sehen. Zudem übernahm sie kleinere Rollen in Kinoproduktionen wie "Frau Ella" von Markus Goller und "The Fifth Estate" mit Benedict Cumberbatch und Daniel Brühl. 2017 übernahm Marleen Lohse die Hauptrolle in den Kinofilmen "La Palma" und "Story of Berlin". Darüber hinaus spielte sie die Hauptrolle in dem vielfach ausgezeichneten Kurzfilm "Nashorn im Galopp" vom Regieduo Kamerapferd (Erik Schmitt, Stephan Müller). Die Zusammenarbeit mit Erik Schmitt hat sich seitdem intensiviert. Neben weiteren Kurzfilmen entwickelt die Schauspielerin vermehrt auch eigene Stoffe. Zusammen mit Erik Schmitt schrieb sie u.a. das Drehbuch für den Kinofilm "Story of Berlin", für dessen Treatment beide ein Stipendium der Wim Wenders Stiftung gewannen. Parallel verfolgte Marleen Lohse ihre Theaterkarriere und spielte am Leipziger Centraltheater sowie am Ballhaus Naunynystrasse Berlin. Die Bonner Inszenierung "Ein Volksfeind" unter der Regie von Lukas Langhoff wurde 2012 auf das Berliner Theatertreffen eingeladen. In der Kritikerumfrage von "Theater heute" wurde Marleen Lohse als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Sie war bis 2014 Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater in Berlin und wirkt derzeit noch in verschiedenen Stücken mit, u.a. in "Angst Essen Seele Auf" und "Kirschgarten". Neben der Schauspielerei gilt ihre Leidenschaft der Musik. Marleen Lohse ist Mitglied als Singer-Songwriterin der Band "Unsereins". Aktuell laufen die Dreharbeiten zu "Flucht durchs Höllental" von Marcus O. Rosenmüller". 

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