Julia Hartmann

© Henrik Pfeifer

Bereits im dritten Jahr ihres Schauspielstudiums wurde Julia Hartmann am Wiener Burgtheater engagiert und spielte dort erfolgreich die „Julia“ in Shakespeares „Romeo und Julia“. Neben ihren Theaterengagements war die Schauspielerin immer wieder in renommierten Reihen wie „Tatort“ und „SOKO“ zu sehen.

Erste Film- und Bühnenerfahrungen sammelte die gebürtige Berlinerin schon in jungen Jahren während ihrer Tanzausbildung. Im Alter von gerade 18 Jahren begann sie ihre Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule in Bochum. Währenddessen folgten erste Engagements an unterschiedlichen Theatern, so auch am Wiener Burgtheater, wo sie die Rolle der „Julia“ in einer Interpretation von Shakespeares „Romeo und Julia“ spielte. 2007/2008 war Julia Hartmann festes Ensemblemitglied des Theaters, zudem stand sie von 2007 bis 2009 am Schauspielhaus Bochum auf der Bühne. Ihre Interpretation der Rolle der Braut in Brechts „Die Kleinbürgerhochzeit“ brachte ihr und ihren Mitspielern den Ensemble- und Publikumspreis beim Bundeswettbewerb der deutschsprachigen Schauspielschulen in Salzburg ein. Vor der Fernsehkamera stand Julia Hartmann bereits mit 11 Jahren. In einem ZDF Familienfilm verkörperte sie damals eine der Hauptrollen. In den folgenden Jahren war sie in verschiedenen TV-Formaten zu sehen, darunter auch in Krimi-Serien wie „Alarm für Cobra 11“, „Tatort“ und diversen „SOKO“-Episoden. 2010 wirkte Julia Hartmann in der deutsch-österreichischen Kinokomödie „3faltig“ an der Seite von Matthias Schweighöfer und Christian Tramitz mit. Weitere Rollen neben Matthias Schweighöfer folgten 2011 in den Kinofilmen „What a Man“ und 2012 in „Schlussmacher“. Seit 2013 war die vielseitige Schauspielerin in der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Serie „Add a Friend“ zu sehen, sowie in der Krimireihe „Letzte Spur Berlin“. 2014 folgten die Sat.1 Komödie „Frauenherzen“, die 2015 mit Julia Hartmann in Serie ging, die RTL-Serie „Schmidt – Chaos auf Rezept“ und Markus Gollers Weihnachtskinokomödie „Alles ist Liebe“. 2015 sah man die Wahlberlinerin in den Fernsehfilmen „Die Polizistin“, „Opa, ledig, jung“, „Unterm Eis“, und „Warum ich meinen Boss entführte“. 2016 folgte die Fußballkomödie „Volltreffer“ (Sat.1) und die Familienkomödie „Drei Väter sind besser als keiner“ (beide ARD). Zuletzt sah man Julia Hartmann in dem ZDF-Film „Der Chef ist tot“ und in dem ARD-Film „Eva über Bord“. Jüngst abgedreht hat die Schauspielerin die Filme "Goth", "Hilfe, ich hab' meine Eltern geschrumpft" und "Ehebrecher und andere Unschuldslämmer".