Anneke Kim Sarnau

© Barbara von Woellwarth

Ihr erstes Engagement erhielt Anneke Kim Sarnau nach ihrem Studium an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst am Wiener Burgtheater. Es folgten weitere Gastspiele am Schauspielhaus Düsseldorf sowie am Hamburger Schauspielhaus. Ihr Filmdebüt gab sie 1998 in Stefan Krohmers „Barracuda Dancing“.

1999 stand sie unter der Regie von Hartmut Schoen für den Fernsehfilm „Vom Küssen und vom Fliegen“ vor der Kamera, für Kai Wessels Fernsehspiel „Juls Freundin“, für Stefan Krohmers Kinofilm „Sie haben Knut“ (beide 2002) und für Anna Justices „Ich liebe das Leben“ (2003). Für ihre Hauptrollen in „Ende der Saison“ (2000) und „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (2001) wurde sie vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Fernsehpreis und zweimal mit dem Grimme Preis mit Gold. Seither übernahm die Schauspielerin Rollen in Film und Fernsehen z.B. in Stephan Wagners viel diskutiertem Fernsehfilm „In Sachen Kaminski“ sowie in Angelina Maccarones preisgekröntem Kinofilm „Fremde Haut“. 2004 folgte ihre erste US-Produktion, der John le Carre-Thriller „Der ewige Gärtner“ mit Ralph Fiennes. Von 2007 – 2008 war sie als Kommissarin Kerstin Winter in der Krimi-Comedy-Serie „Dr. Psycho“ zu sehen. Zu ihren weiteren Filmarbeiten zählen Christiane Balthasars „Auf der anderen Seite des Glücks“, Martin Eiglers „Der falsche Tod“, Lutz Konermanns „Prager Botschaft“, Stefan Krohmers „Mitte 30“, der ARD-Film „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ (mehrfach ausgezeichnet) sowie die ZDF-Produktionen „Ein Mann, ein Fjord“ von Angelo Collagrossis, „Ken Folletts „Eisfieber“ von Peter Keglevic und der BR-Tatort „Die Heilige“. Seit 2010 ermittelt Anneke Kim Sarnau als Profilerin an der Seite von Charly Hübner in der Krimiserie „Polizeiruf 110“ in Rostock. 2012 sah man die Schauspielerin in dem ARD-Drama „Uns trennt das Leben“ und in dem Kinofilm „Pommes essen“. Darüberhinaus wurden Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner als Ermittlerduo in den Polizeiruf 110-Folgen „Feindbild“ und „…und raus bist du“ 2012 für den Grimme Preis nominiert. Weitere Filme mit der vielseitigen Schauspielerin waren: „Weit hinter dem Horizont“, „Zeit des Erwachens“ (beide ARD) und Til Schweigers „Honig im Kopf“. 2015 sah man Anneke Kim Sarnau in den Kinoproduktionen „Die Kleinen und die Bösen“ und „Vier Könige“, für letzteres erhielt sie eine Nominierung als „Beste Nebendarstellerin“ für den Filmpreis 2016. 2017 folgen die ARD-Filme „Die Diva, Thailand und wir“, „Götter in Weiss“ und „Hit Mom“ sowie die Kinofilme "Simpel" und "Rock my heart". Jüngst abgedreht hat die Schauspielerin einen weiteren Polizeiruf 110 und für das ZDF den Film "Weiser".