Anja Knauer

© Steffen Roth

Die 1979 in Hamburg geborene Anja Knauer wurde 1996 als 16-Jährige für das ZDF Fernsehspiel „Kleine Einbrecher“ von Martin Gies entdeckt. Seitdem spielte sie sich durch die deutsche Film- und Fernsehlandschaft und war bisher in über 50 Kino- und Fernsehproduktionen zu bewundern. Neben der Schauspielerei schloss sie an der Freien Universität in Berlin ein Magisterstudium der Film- und Literaturwissenschaften mit 1,0 ab, schrieb als freie Autorin und übernahm darüber hinaus Aufträge zur Innenraumgestaltung, u. a. im Berliner Hotel Michelberger.

Die 37-Jährige stellte im Jahr 2000 mit gleich zwei Hauptrollen in „Lenya“ von Michael Rowitz und in „Küss mich Frosch“ von Dagmar Hirtz ihr Talent neben Matthias Schweighöfer und Karoline Herfurth besonders eindringlich unter Beweis. Letzterer Film wurde für den Emmy nominiert und erhielt den Erich-Kästner Preis als bester Jugendfilm. Nun ging es Schlag auf Schlag: 2004 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in Winfried Oelsners Film „Tsunami“. 2005 drehte sie den Zweiteiler „Auf ewig und einen Tag“ von Markus Imboden an der Seite von Heino Ferch, Martina Gedeck, Henry Hübchen und vielen weiteren deutschen Schauspieler-Stars, gefolgt von „Die Gustloff“ im Jahr 2007 von Joseph Vilsmaier, worin sie zusammen mit Kai Wiesinger, Heiner Lauterbach, Alexander Held, Detlev Buck und vielen anderen brillierte. 2008 wurde ein ebenso erfolgreiches Jahr, als sie die Hauptrolle in „Meine Tochter und der Millionär“ von Stephan Meyer spielte und sich für die Rolle der Martha, einer Figur der Abschlussarbeit „Résiste – Aufstand der Praktikanten“ von Jonas Grosch (Studium an der FFH Potsdam), vorbereitete. 2009 stand sie gleich zweimal für die Hauptrolle in „Kommissar La Bréa“ von Dennis Satin vor der Kamera und übernahm eine Hauptrolle in Martin Kinkels „Ein starkes Team“. In diesen produktiven Jahren war sie des Weiteren in Serien und Reihen wie „Spreewaldkrimi“ und „Die Draufgänger“, „Doctors Diary“, „Der Staatsanwalt“, „Alarm für Cobra 11“, „Die Stunde der Krähen“ und „Volles Haus“ zu sehen. Im Jahre 2011 drehte Grimme Preisträger Johannes Fabrick den Fernsehfilm „Tödliche Versuchung“, in dem Anja Knauer eine Rolle an der Seite von Marcus Mittermeier und Julia Koschnitz übernahm. 2012 folgte eine Rolle in dem Kinofilm „Im weißen Rössel – wehe, Du singst!“ von Christian Theede und im Jahr 2013 eine Hauptrolle in gleich drei Folgen der Reihe „Die Bergretter“ von Dirk Pientka. 2016 war Anja Knauer in der weiblichen Hauptrolle in dem Kino-Film „Gut zu Vögeln“ von Mira Thiel zu sehen. 2017 sieht man die Schauspielerin in den ZDF-Filmen „Liebe und Chaos“ und „Bruderherz“.