Alexander Finkenwirth

© Cyril Schirmbeck

Alexander Finkenwirth, 1986 in Wiesbaden geboren, wuchs in Frankfurt am Main auf. Von 2009 - 2013 studierte er - nach einem abgebrochenen Jurastudium - Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf". Nach Abschluss des Schauspielstudiums wurde er 2014 für sein Kinodebüt, der Darstellung eines Amokläufers im Film "Totale Stille", für den Max-Ophüls-Preis als bester Darsteller nominiert. Ebenfalls beim Max-Ophüls-Preis gewann 2016 der Abschlussfilm der Hamburger Media School "Cigarbox Blues", mit Alexander Finkenwirth in einer der beiden Hauptrollen, den Publikumspreis. Mit der hochgelobten Darstellung eines Crystal-Meth-Junkies im Kieler Tatort "Borowski und der Himmel über Kiel" gab der Schauspieler 2014 sein Fernsehdebüt unter der Regie von Christian Schwochow und bewies  sich seitdem mehrfach als facettenreicher Charakterdarsteller. So spielte er 2015 - erstmals auf russisch - einen flüchtigen Autodieb im Polizeiruf 110 Brandenburg (Regie: Stephan Rick), sowie in der ARD-Verfilmung von Martin Suters Roman "Allmen" neben Heino Ferch und in der ZDF-Krimireihe "Neben der Spur" an der Seite von Ulrich Noethen. Auch in Krimiserien u.a. in "SOKO Leipzig", "SOKO Köln" oder "Ein starkes Team" war der Wahlberliner bereits zu sehen, sowie in dem prämierten Kinofilm "Freddy Eddy" in einer Ensemblehauptrolle neben Burghart Klaußner, Jessica Schwarz und Robert Stadlober. Weiterhin steht Alexander Finkenwirth auf der Theaterbühne. So wurde er für seine Darstellung des "Peer Gynt" am Potsdamer Theater 2016 in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift "Theater heute" als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert. "Eine schillernde, faszinierende Kreatur, zerbrechlich und scheu, dann wieder blitzschnell, unbiegsam, hart. Ein großer Abend von Finkenwirth", schrieb das Fachportal "nachtkritik". Von 2012 - 2016 spielt der vielseitige Schauspieler am Potsdamer Theater und avancierte zum Kritikerliebling. 2017 übernahm er eine Hauptrolle für arte in dem dokumentarischen Historiendrama "1918" neben Henriette Confurius, Lucas Prisor und Ernst Stötzner sowie eine Rolle in der hochgelobten Sky-Serie "Das Boot" (Staffel 1). Als Ermittler sah man ihn 2019 in dem ZDF-Thriller "Getrieben". Es folgt eine Rolle im Hauptcast in der historischen "Bauhaus - Serie  "Die neue Zeit" neben Anna Maria Mühe und August Diehl unter der Regie von Lars Kraume. Zuletzt stand der vielseitige Schauspieler für die Verfilmung des skandinavischen Kriminalromans "Tage des letzten Schnees" (Regie: Lars Gunnar Lotz) für das ZDF vor der Kamera.

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