Albrecht Schuch

© Steffen Roth

Albrecht Schuch, geboren 1985 in Jena, besuchte von 2006 bis 2010 die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Seit 2001 ist er auf verschiedenen Theaterbühnen u. a. in Jena, Leipzig, Wien und Berlin zu sehen.

2002 folgten neben seinen Theaterengagements auch die ersten Film- und TV Produktionen u. a. „Polizeiruf 110“ (2009, „Schatten“), „Der Alte“ (2009, „Ende der Schonzeit) und „Tatort“ (2009, „Falsches Leben“). 2010 sah man Albrecht Schuch als „Harry Klein“ in Sven Regeners Romanverfilmung „Neue Vahr Süd“ (Regie: Hermine Huntgeburth), für die er mit dem Deutschen Comedypreis 2010 als Ensemblemitglied in der Kategorie „Beste TV-Komödie“ ausgezeichnet wurde. Im Jahr darauf war er in einer Hauptrolle in der Bestsellerverfilmung „Die Vermessung der Welt“ als Alexander von Humboldt im Kino zu sehen. Es folgten Rollen u.a. in dem Kinofilm „Westwind“ von Robert Thalheim, dem Zweiteiler der Ken Follet Verfilmung „Die Pfeiler der Macht“ und seine Verkörperung in der preisgekrönten NSU-Trilogieverfilmung „Die Täter-Heute ist nicht alle Tage“. Für diese Rolle erhielt der Schauspieler den Grimme-Preis. 2016 sah man ihn in einer weiteren Produktion von Christian Schwochow. In Schwochows Kinofilm „Paula“ verkörperte er den Landschaftsmaler Otto Modersohn. Weitere Filme mit dem Schauspieler waren der Abschlussfilm der Filmuniversität Babelsberg „Route B96“, der mit dem Zuschauerpreis auf dem Max-Ophüls-Filmfestival ausgezeichnet wurde, David Nawraths "Atlas" sowie die Gladbeck-Verfilmung von Kilian Riedhoff. Im August 2017 folgte seine erste Fernsehhauptrolle in dem ZDF-Thriller „Verräter-Tod am Meer“. Neben seinen Film- und Fernsehproduktionen steht der Schauspieler weiterhin auf der Theaterbühne, u. a. mit der Titelrolle des gleichnamigen Stücks „Tartuffe“. Aktuelle Projekte von Albrecht Schuch sind Rainer Kaufmanns "Das schlafende Mädchen" und die Romanverfilmung "Kruso".