Rosalie Thomass
Rosalie Thomass, geboren 1987 in München, sammelt ihre ersten schauspielerischen Erfahrungen am Münchner Volkstheater und im Jugendclub der Münchner Kammerspiele.

© Stefan Klüter
Bereits während ihrer Schulzeit übernimmt sie Hauptrollen in den Hochschulfilmen "Emily will sterben" (2003) und "Gefühlte Temperatur" (2004). Es folgen Fernsehproduktionen wie Tim Tragesers Zweiteiler "Emilia" (2005) und Vivian Naefes schwarze Komödie "Leo" (2006). Mit ihrer Darstellung als selbst zerstörerische Prostituierte in Dominik Grafs "Polizeiruf 110 – Er sollte tot" feiert Rosalie Thomass ihren Durchbruch, und erhält für diese Rolle zahlreiche Auszeichnungen. Ein Jahr später folgt ihr Kinodebüt mit Marcus H. Rosenmüllers vielgelobten Filmen "Beste Zeit" (2007) und "Beste Gegend" (2008). Weitere Filme mit der Schauspielerin sind Tim Tragesers "Einer bleibt sitzen", Marcus H. Rosenmüllers "Räuber Kneißl" und die ZDF-Koproduktion "Anonyma – Eine Frau in Berlin" von Max Fäberböck. 2009 sieht man Rosalie Thomass in den Tatort-Folgen „Herz aus Eis“ und „Tempelräuber“. Im ZDF-Dokudrama "Der Mann aus der Pfalz" über das Leben Helmut Kohls (Regie: Thomas Schadt) verkörpert sie die junge Hannelore Kohl. Für ihre Darstellung in Michael Gutmanns "Die letzten 30 Jahre" wird Rosalie Thomass 2010 für den deutschen Fernsehpreis nominiert. Seit 2010 ist die Schauspielerin als Assistentin Belinda in der ProSieben-Krimireihe „Kreutzer kommt“ neben Christoph Maria Herbst zu sehen. 2011 folgt Markus Gollers „Eine ganz heiße Nummer“. Rosalie Thomass arbeitet neben ihren Film- und Fernsehprojekten als Sprecherin für Hörspielproduktionen, u.a. „19 Minuten“ nach dem Roman von Jodi Picoult.
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