Hannah Herzsprung
Mit intensiven Darstellungen - unter anderem als klavierbegabte Gefängnisinsassin "Jenny" in Chris Kraus‘ vielfach preisgekröntem Drama VIER MINUTEN oder als "Florina" in Alain Gsponers DAS WAHRE LEBEN - überzeugt die 1981 geborene Hamburgerin Hannah Herzsprung Kritiker und Zuschauer zugleich.

© Mathias Bothor
2007 erhält sie für ihre Rolle in VIER MINUTEN den
Bayerischen Filmpreis 2006 als „Beste Nachwuchsschauspielerin“. Im
selben Jahr wird sie auch gleich zwei Mal für den
Deutschen Filmpreis nominiert: Als „Beste Hauptdarstellerin“ für VIER
MINUTEN und als „Beste Nebendarstellerin“ für DAS WAHRE LEBEN.
Für letzteren Film erhält sie den wichtigsten deutschen Filmpreis. Zu
Beginn ihrer Karriere stellt Hannah Herzsprung zunächst ihre
Vielseitigkeit in Fernsehserien und Filmen unter Beweis, bevor sie in
VIER MINUTEN ihr Leinwanddebüt gibt. Es folgen Rollen in Nikolai Rohdes
Kinofilm 10 SEKUNDEN, Uli Edels BAADER MEINHOF KOMPLEX,
Uwe Jansons Theaterverfilmung WERTHER und ihre erste
internationale Produktion in englischer Sprache für die Romanverfilmung
THE READER (DER VORLESER). 2008 spielt Hannah Herzsprung die junge
Liesl
Karlstadt in Jo Baiers LIESL KARLSTADT UND KARL VALENTIN.
Als „Novizin“ in Margarethe von Trottas VISION – HILDEGARD VON BINGEN
ist die Schauspielerin 2009 zu sehen.
Diese Rolle bringt ihr eine weitere Nominierung für den Deutschen
Filmpreis 2010 ein. Es folgen Fred Breinersdorfers ANDULA – BESUCH IN
EINEM ANDEREN LEBEN, Martin Suters Romanverfilmung LILA, LILA
(beides 2009), Juraj Herz' HABERMANN und Friedemann Fromms
TV-Serie WEISSENSEE (beides 2010), für die Herzsprung als Beste
Schauspielerin/national den Bambi und zusammen mit dem Ensemble auch
den Deutschen Fernsehpreis erhält. Großes Aufsehen erregt die
Schauspielerin 2011 mit Tim Fehlbaums Kino-Thriller HELL. Ab Mai 2012
sieht man sie in dem Drama WIE ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE, in Til
Schweigers Action-Drama SCHUTZENGEL und als Kaiserin Elisabeth in
LUDWIG. II (Dezember 2012). Aktuell steht Hannah Herzsprung für die
Literaturverfilmung DER GESCHMACK VON APFELKERNEN vor der Kamera.
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