Christoph Maria Herbst
Seine Titelrolle als unerträglicher Abteilungsleiter einer Versicherung in der TV-Serie „Stromberg“, die erstmals 2004 ausgestrahlt wird, bringt Herbst seinen größten Erfolg sowie Auszeichnungen u.a. den Bayerischen Fernsehpreis, den Adolf-Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis und nicht weniger als drei deutsche Comedy-Preise ein.

© Christian Hartmann
Der 1966 in Wuppertal geborene Schauspieler schließt zunächst
seine Ausbildung als Bankkaufmann ab, bevor er sich für die
Schauspielerei
entscheidet. Es folgen Theaterengagements u. a. am Stadttheater
Bremerhaven, am Metropoltheater München und am Hebbel Theater Berlin.
Hauptrollen und markante Nebenrollen spielt Christoph Maria Herbst
u.a. in den Kinofilmen „Morgen“,
„Lassie“, „(T)Raumschiff Surprise“-Periode 1, sowie „Aus der Tiefe
des
Raumes“. 2004 folgen Dörries „Der Fischer
und seine Frau“, Dietls „Vom Suchen und Finden der
Liebe“ sowie Bucks „Hände weg von Mississippi“. Unter der Regie von
Tobi Baumann spielt Herbst im Film „Der Wixxer“ den Alfons Hatler. 2006
übernimmt er die Hauptrolle in Hui Buh - Das Schlossgespenst
als „König Julius der 111“ sowie die Rolle des Ronnie an der Seite von
Alexandra Maria Lara und Til Schweiger in „Wo ist Fred?“. 2008 konnte
man ihn in der Titelrolle des legendären Ritters „Don Quichote" von la
Mancha sehen und in dem Zweiteiler „Zwei Weihnachtsmänner“ (beides
Sat.1).
Neben seinen Film- und Fernsehrollen ist Christoph Maria Herbst, wie
schon zu
Beginn seiner Karriere, als Theaterschauspieler in Stücken wie
„Männerhort“ zusammen mit
Bastian Pastewka und Jürgen Tonkel aktiv. Zuletzt steht er bei den
Nibelungenfestspielen Worms als Hagen für Das Leben des
Siegfried auf der Bühne. Als Synchronsprecher agiert
er bereits für die Animationsfilme „Urmel auf
Eis", „Urmel voll in Fahrt", „Horton hört ein Hu!" und für Dany Boons
Komödie „Willkommen bei den Sch'tis“.
Seine Stimme ist auch anderweitig gefragt: Er hat die Hörbücher der
Tommy-Jaud-Romane „Vollidiot“, „Resturlaub“ und „Millionär“, Ralf
Husmanns „Nicht mein Tag“ und Zweigs „Schachnovelle“ eingesprochen.
2009 sieht man Christoph Maria Herbst in Daniel Waltas Familiendrama
„Jakobs Bruder“ und in Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“.
2010 sieht man Christoph Maria Herbst als Kommissar in der
ProSieben-Reihe
"Kreutzer kommt", eine weitere Folge mit ihm als Kommissar ist für 2012
geplant.
Ende 2010 erscheint sein Debütroman "Ein Traum von
einem Schiff - Eine Art von Roman".
Im Herbst 2011 brilliert der vielseitige Schauspieler in der ersten
deutschen 3D-Realverfilmung - im zweiten Film der Wikinger-Saga "Wickie
auf grosser Fahrt" unter der Regie von Christian Ditter. Aktuell ist
Christoph Maria Herbst in der Wiederauflage der erfolgreichen
Kinderfernsehserie aus den
siebziger Jahren "Das Haus der Krokodile" zu sehen. Kürzlich abgedreht
wurde der Kimofilm "King Ping". Es folgen die Dreharbeiten zu der Reihe
"Flemming". Zudem ist Christoph Maria Herbst noch in diesem Jahr in dem
Fernsehfilm "Und weg bist du" zusehen.
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